Herzlich Willkommen!

Hervorgehoben

Dieser Blog soll allen die Möglichkeit geben, kleine Beiträge  – mit oder ohne Bilder – zu verfassen und selbst zu veröffentlichen.

Bitte schreibt mir ein kurzes Mail mit dem gewünschten Benutzernamen und Passwort, damit ich euch freischalten kann.

Ich freue mich schon auf viele unterhaltsame, spannende aber vielleicht auch besinnliche Beiträge.

Zurück zur Website „Schapendoezen of Hairy Grasshoppers“

 

Herr Clarence 2018

Für uns und Herr Clarence of Hairy Grasshoppers war das Jahr 2018 ein besonders spannendes und aufregendes. Im April bekam seine Herde Zuwachs, was für Clarence eine Umstellung war. Plötzlich stand er nicht mehr so im Mittelpunkt. Es dauerte etwas, aber Clarence hat sich gut an seine neue Rolle gewöhnt. Er fungiert mittlerweile als unser staubsaugendes Hausschwein, das brav unter dem Tisch jedes Krümel aufsaugt, das unser kleiner Zwerg fallen lässt 😂

Im Juli musste sich Clarence einer kleine OP unterziehen, da eine Geschwulst bei seinem rechten Auge mittlerweile so groß wie eine Weintraube war. Ein Zeckenbiss aus dem Jahr 2017 hat sich irgendwie zu dieser Geschwulst entwickelt. Die Tierärztin musste ein größeres Stück herausschneiden, wodurch danach die Naht ziemlich spannte. Ein paar Tage bevor die Fäden gezogen werden sollten, schaffte es Clarence sich die Naht aufzureißen, was seine Zeit als Lord Helmi mit dem Trichter leider verlängerte. Mit einer speziellen Honigsalbe ließ sich die Wunde dann gut behandeln und mittlerweile ist alles gut verheilt und auch die Haut rund um das Auge hat sich entspannt und er kann es wieder normal schließen.

Nachdem wir letztes Jahr, trotz den vielen Fotos, eher weniger Wanderungen gemacht haben, wollen wir dieses Jahr wieder durchstarten und auch ein paar Längere Touren angehen.

Hier nun Fotos wie unser Herr Clarence of Hairy Grasshoppers das Jahr 2018 verbracht hat. Winter und Schnee sind ihm immer noch am liebsten 😊

 

 

Zwanzig Jahre

Heute vor zwanzig Jahren begann unsere Schapendoes-Geschichte:

Am 31.Dezember 1998 wurde auf der Schwäbischen Wacholderalb ein kleines Schapendoesmädchen geboren: unsere Tinka

Anna – Kathinka von der Wacholderalb

Was wir noch immer großartig finden:

Tinka heulte sofort mit, wenn eines unserer Kinder weinte (je nach Kind unterschiedlich)

Tinka wuchs ohne Zweithund auf und war beim Spielen auf uns konzentriert: sie zeigte dabei ein Verhalten wie wir es bei Schapendoezen nicht mehr gesehen haben: sie schlich uns geduckt nach, ging dabei auch bei Gebüschen  in Deckung, schoss plötzlich hervor und hing  .. meist im Sockenball, den wir immer in der Hand hielten

Tinka kostete uns in ihrem ersten Winter (1 Jahr alt) mit diesem Spielverhalten 6 Winterjacken (sicher hätten wir es abgewöhnen können, aber es war es uns nicht wert 🙂

Sie war enthusiastisch, aufmerksam, nimmermüde, Schlittenbegleithund war eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen

Bei Bergwanderungen kehrte sie immer gerne bei allen Hütten zu. Sie wusste, das Speckschwarten dort auch zu finden waren

Tinka war eine instinktsichere Dorfmatratze. Ihr Hauptfreund lebte einen Kilometer entfernt und belagerte uns zu jeder Läufigkeit 3 Wochen. Wir mussten seeehr achtsam sein!

Ivy, die Hexe …

durfte Kurt bei der jährliche Schitour auf den Zirbitzkogel, 2396 m, begleiten.

Und sie genoss es!!!

bei schwierigsten Verhältnissen: soviel Wind, dass Tourengeher umgeworfen wurden, eisig, zwischendurch Schneegestöber, galoppierte sie nicht nur einmal den Berg hinauf, nein zwei- oder dreimal legte sie die Strecke zurück, immer achtsam auf ihr Herrchen.

Oben in der Hütte durfte sie nur in den Vorraum, aber Kurt gab ihr seine Jacke zum draufliegen. Ivy war damit nicht zufrieden: Gemurmel und Gefiepse –  trotzdem wurde die Wurst ohne sie verspeist (natürlich gab es auch für sie eine Gipfeljause ;-)) –  bis endlich die Schitourengesellschaft wieder vereint war und es bergab ging. Den ganzen ersten Hang raste Ivy dahin, immer keifend und schimpfend, wie unwürdig sie behandelt wurde.  Noch dazu hatte sie Welle`s Mantel nun an, der ihr zu klein war und sie im Wind ganz aufblähte. (Durch das Liegen in der Hütte schmolz das ganze Eis auf Ivy und sie war feucht, daher bekam sie den Mantel) Der Mantel wurde bald abgenommen und Ivy war wieder in ihrem Element.

Ivy nahm stets guten Abstand zu den Schikanten, was ganz wichtig ist, da es leider immer wieder vorkommt, das durch die Stahlkanten die Sehen der Hunde durchgeschnitten werden. Wir hatten Ivy die Haare zwischen den Ballen geschnitten und so kam es erst ganz unten zu kleinen Problemen mit Eiskristallen.

Es war schon dunkel als Kurt und Ivy heim kamen. (in der Zwischenzeit versuchte Luchs Ivy’s Futter zu klauen, was bei dem großen Napf nicht gelang, er flog ihr beim Runterfischen  aus dem Maul und Ivys Futter verteilte sich in der Küche …)
… Frauchen säuberte Küchenboden und Küchenkastl …. Ivy war hungrig und fraß.. und dann begann, wie jeden Abend das Abendprogramm:

1 Knurpsi
1 Brot
1 Kong
noch 1 Kong
…..  ….  …

fast zwei Stunden später, nachdem Ivy heimkam, legte sie sich nieder ….

und Luchs, mein Dosenöffner?

genoss mit Sleepy, Jenny und Fly eine schöne Kogelrunde und legte sich dann auf`s Ohr….

Luchsi im Weidmannslook

 

 

 

Alles OK :-)

Von Zeit zu Zeit lassen wir unsere Hunde von einen Sportarzt mit Schwerpunkt  Osteopathie untersuchen.

Wir trainieren für Agility doch ständig, Luchs ist schon 8,5 Jahre alt und Ivy ist zeitweise beim spazierengehen eine ziemlich  narrische Hexe.
So ist es beruhigend, wenn Wirbelsäule, Schulter und Hüften durchgecheckt werden, Zehengelenke kontrolliert, etwaige Verspannungen oder Faszienverklebungen gelockert werden.

Und wir sind immer sehr froh, wenn der Befund „Topkondition und alles ok!! lautet, sodass nur mehr Frauchen und Herrchen dringend Physiotherapie und Massagen benötigen! 😉